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 | Anton Mahringer |
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Anton Mahringer (1902-1974) wurde 1902 in Neuhausen bei Stuttgart geboren und absolvierte das Realgymnasium in Schwäbisch-Gmünd, wohin seine Eltern 1904 übersiedelt waren. Nach einer Bankenlehre ging er 1925 an die Akademie der bildenen Künste nach Stuttgart, wo Anton Kolig 1928 sein Lehrer wurde. 1929 übernahm Mahringer die zweite Klasse Koligs und erhielt ein Meisteratelier. In demselben Jahr war Mahringer einer der führenden Mitarbeiter Koligs bei der Ausgestaltung eines Saales im Landhaus in Klagenfurt (1938 zerstört). Gleichzeitig entschloß sich Mahringer, seinen ständigen Wohnsitz nach St. Georgen (Nötsch) zu verlegen. Hier entwickelte der Künstler nun sein in erster Linie der Kärntner Landschaft gewidmetes Werk, das im tektonischen Aufbau der Formen sich auf Kolig, in der Farbigkeit auf seinen Freund Franz Wiegele berufen kann. Mahringer unternahm bis zu seinem Tod 1974 zahlreiche Reisen - darunter in den Libanon und die Türkei.
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Anton Mahringer wurde am 26. September 1902 in Neuhausen bei Stuttgart als Sohn des Volksschullehrers Alois Mahringer und seiner Frau Pauline geboren. 1904 übersiedelten die Eltern nach Schwäbisch - Gmünd. Der Vater unterrichtete hier an der Gewerbe- und Fachschule für Goldschmiede. 1909 starb die Mutter. Während seiner Mittelschulzeit besuchte Mahringer die freiwilligen Malkurse an Samstag Nachmittagen, die an der Fachschule seines Vaters gehalten wurden. 1921 maturierte Mahringer und trat auf Wunsch seines Vaters in das Stuttgarter Zollamt ein. 1922 wurde er Banklehrling.
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1924 trat er in die Stuttgarter Kunstgewerbeschule ein, 1925 wurde er in die Zeichenklasse der Stuttgarter Akademie unter Prof. Arnold Waldschmidt aufgenommen. 1927 reiste Mahringer das erste Mal nach Italien, wo er sich vor allem mit den großen italienischen Renaissancemeistern beschäftigte. 1928 wechselte er von der Zeichenklasse der Akademie zu Anton Kolig über, der in diesem Jahr als Professor nach Stuttgart berufen wurde. Im Sommer besuchte er mit Kolig und anderen Studenten das erste Mal Nötsch. Beginn der Freundschaft mit Franz Wiegele.
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1929 übernahm Mahringer die zweite Kolig-Klasse und erhielt ein Meisteratelier an der Stuttgarter Akademie. Den Auftrag, aus Anlaß des zehnten Jahrestages der Kärntner Volksabstimmung einen Saal des Landhauses mit Fresken auszustatten, erfüllte Anton Koliggemeinsam mit seinen Studenten, unter denen Mahringer als wichtigster Mitarbeiter hervortrat. Bereits 1930 entschloß sich Mahringer, auch den Winter im Gailtal zu verbringen, wohin er 1931 endgültig übersiedelte. 1931 erhielt er ein württembergisches Staatsstipendium nach Rom. 1932 heiratete Mahringer in Hamburg die Kolig-Schülerin Regina Peschges. In den folgenden Jahren wurden dem Ehepaar vier Kinder geboren.
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1934 hielten sich Anton und Regina Mahringer fünf Monate in Dalmatien auf. 1938 erfolgte die nationalsozialistisch bedingte Zerstörung der Landhaus-Fresken in Klagenfurt. 1939 übernahm Mahringer eine Dienstverpflichtung als Zeichenlehrer an der Hauptschule in Hermagor, der er bis 1945 nachkam. 1948 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für Malerei. 1949 entstand im Auftrag der Stadt Wien das Porträt Anton Koligs. 1956 bezog Mahringer mit Familie das neuerbaute Haus in St. Georgen. In den folgenden Jahren nahm die Reisetätigkeit zu. Anton Mahringer starb am 29. Dezember 1974.
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