Franz Wiegele

Franz Wiegele (1887-1944)
wurde 1887 in Nötsch im Gailtal als Sohn eines Schlossers geboren. Wohl angeregt durch Sebastian Isepp, ging er 1907 an die Akademie der bildenden Künste nach Wien, wo er vielerlei Einflüsse aufnahm und Anregungen empfing, er malte aber auch während der Akademiezeit vorzugsweise in seiner Kärntner Heimat. Aufgrund eines Reisestipendiums ging Wiegele gemeinsam mit Anton Kolig im Herbst 1912 nach Paris, bereiste von hier aus Holland, Marokko und Algerien - wo er vom Kriegsbeginn überrascht, gefangengesetzt und schließlich als Austauschgefangener in die Schweiz überstellt wurde. Seit 1916 hielt Wiegele ein Atelier in Zürich, kehrte aber 1925 nach Nötsch zurück, wo er seine lichtgesättigte, von einer leidenschaftlichen Beziehung zum Bild der Wirklichkeit geprägte Malerei in Porträts, Gruppenbildnissen und Stilleben weiterführte. Franz Wiegele starb 1944 unter den Trümmern seines bei einem irrtümlichen Bombenangriff zerstörten Ateliers.


 

Franz Wiegele wurde am 23. Feber 1887 als Sohn des Schmiedes und Maschinenschlossers Franz Wiegele und dessen Frau Gertrud in Nötsch geboren.
Nach dem Besuch der Realschule in Klagenfurt, begann Wiegele - wohl angeregt durch Sebastian Isepp - 1907 das Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Prof. Rudolf Bacher, wo er auf Anton Kolig traf.
1909 beteiligte er sich - neben Egon Schiele, Sebastian Isepp, Anton Faistauer, Albert Paris Gütersloh und anderen - aus Protest gegen den akademischen Lehrbetrieb an der Gründung der "Neukunstgruppe".

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Akte im Walde, 1910 (später verändert), Öl auf Lei